Landsknechte Herbstwanderung 2013

 1. 11. 2013

 

Seit vielen Jahren ist das nun schon so, dass am 1. November die traditionelle Herbstwanderung der Landsknechtsgruppe Bretten stattfindet. Man könnte auch sagen „The same procedure as every year“.

Am Landsknechtsbaum auf dem Brettener Marktplatz war der Start, entlang der Wanderroute bei den Stadtwerken kamen noch ein paar Quereinsteiger hinzu. Vorbei am Tierpark ging es denn weiter durch den herbstlich bunten Brettener Wald.

Bereits am Rotenberger Hof gab es einen größeren Halt. Eine Infotafel beschreibt dort das früher schwierige Verhältnis der Ruiter und Brettener zueinander und dass die Brettener sich einfach einen Teil des Ruiter Gebietes einverleibt hatten. Aber das ist Vergangenheit, von den Ruiter und Brettener Streitigkeiten war bei der Wanderung nichts mehr zu spüren, marschierten doch einige Vertreter der beiden ehemaligen Streitfraktionen einträchtig bei der Wandertour mit.

Zur Stärkung und Wiederbelebung der körperlichen Kräfte gab es einen Imbiss in Form von diversen Getränken und Fleischkäsebrötchen. Auch eine Süßigkeit zum Abschluss des Ganzen fehlte nicht.

Der Weg führte weiter durch Feld und Hain und manchmal war er schwer befahrbar für den Kinderwagen, in dem unser jüngster Landsknecht transportiert wurde. Aber mit vereinten Kräften wurde diese Hürde genommen. Und nach ungefähr einer weiteren Stunde erreichten die Wanderer die Stadtbahnhaltestelle in Ölbronn. Von dort ging es dann per Bahn nach Diedelsheim zu den Kleintierzüchtern.

Ein bisschen Geduld wurde noch benötigt, musste doch vorher eine andere Gruppe essenstechnisch abgefertigt werden. Aber schließlich erhielt jeder seinen Bestellungswunsch. Das Mittagessen schmeckte sehr gut und im „verruchten Oval“ fand ein reger verbaler Austausch statt.

Nach kurzer Diskussion über die Möglichkeiten des Rückweges führte derselbe  über Diedelsheim, Richtung Weckerlesbrünnle und dann nach oben auf die Höhe. Manche marschierten entlang eines landschaftlich reizvollen Weges, andere auf einem weniger reizvollen entlang der Bundesstraße und dann ging es durchs „Wäldle“. So mancher Teilnehmer konnte eine erotische Geschichte zum “Wäldle”  beisteuern und die Mitwanderer erheitern. Auch wie es vorkommen kann, dass man beim Wandern von der Feuerwehr gerettet werden muss, wurde erzählt.

Im Hausertal angekommen marschierte die Gruppe nach dem Motto „viele Wege führen zum Primo“. Alle erreichten dieses Ziel, keiner ging verloren und so schmeckte das Bier oder auch der Cappuccino besonders gut.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Organisationsteam.

 

Autor: Conny Schweizer